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Gemeinderatskandidat verkehrt im Neonazi-Umfeld

Der Burgdorfer Gemeinderatskandidat Adrian Wyss lebe «im Dunstkreis der Neonazis». Das schreiben seine Parteikollegen.
 
Wer solche «Freunde» hat, braucht keine Feinde: Adrian Wyss, der sich am 11. März für die Schweizer Demokraten (SD) in den Burgdorfer Gemeinderat wählen lassen will, bewege sich «im Dunstkreis der Neonazis». Das steht in einem Flugblatt, das dieser Tage in die Burgdorfer Haushaltungen geflattert ist. Der 27-jährige Vizepräsident der Kantonalberner SD habe 2005 «einen Neonazi-Treffpunkt in Burgdorf frequentiert». Dieses Lokal habe der extremen Rechten – «von den Naziskins über die Pnos bis zu den SD» – als Organisations- und Vernetzungsplattform gedient.

Nicht Wyss’ politische Gegner aus dem linken Lager fahren so grobes Geschütz gegen den Rechtsaussen-Kandidaten auf, sondern die Schweizer Demokraten des Kantons Zug, genauer: deren Präsident Richard Flühmann.

Kampf ums Überleben
Auf der von der Zuger SD-Sektion bewirtschafteten Website www.nationalrat-hess.ch distanziert sich Flühmann von Wyss’ Kandidatur. «Wenn unsere Partei überleben will, muss sie gesamtschweizerisch einen nationalkonservativen Kurs fahren.» Mitglieder, die wie Wyss «mit der Pnos geschäften», würden diesem Ziel schaden. Das gelte auch für Wyss’ politischen Ziehvater, den Berner SD-Kantonalpräsidenten und Nationalrat Bernhard Hess.
Flühmann wirft Hess weiter vor, mit «Neonazi Roger Wüthrich» an Veranstaltungen des «völkisch-heidnischen Zirkels ‹Avalon›» teilgenommen zu haben. Darüber hinaus tauche Hess’ Name in einem von der Antifa «eroberten» Adressbuch eines Holocaust-Leugners auf. Diese Angaben hat Flühmann «von der Website der Antifa Bern kopiert.» Hess sagt, dass «diese Sachen schon genügend thematisiert» worden seien und er «keine Veranlassung» sähe, sich dazu zu äussern.

«Das ist ein Psychopath»
«Die Vorwürfe sind falsch», sagt Adrian Wyss. Er sei «kein Neonazi», sondern «ein nationalkonservativer Politiker». Den von Flühmann erwähnten Aufenthalt in einem Rechtsextremistenlokal streitet der SD-Kandidat nicht ab: «Aber ich war nur einmal dort, um Flugblätter gegen Schengen und die Personenfreizügigkeit zu verteilen.» Über Richard Flühmann mag Wyss nicht viel sagen. «Der ist für mich einfach ein Psychopath.»

quelle: espace medien